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	<description>Waffenbesitz in Deutschland</description>
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		<title>Softair vs. Paintball &#8211; ein Vergleich</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sicherlich haben auch Sie schon einmal etwas von Paintball oder Softair gehört. Einige sind gleich abgeschreckt, wenn sie hören, dass die Mitspieler dabei aufeinander schießen. Doch man kann diesen Trend auch durchaus unter sportlichen Aspekten sehen und die Waffen einfach als Spielgerät. Trotzdem sind diese Spiele natürlich nicht unumstritten. Doch was verbirgt sich eigentlich genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.salsa-system.org/wp-content/uploads/2012/01/Softair-300x200.jpg" alt="" title="Preisvergleich - Softair&amp;Paintball" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-120" /><strong>Sicherlich haben auch Sie schon einmal etwas von Paintball oder Softair gehört. Einige sind gleich abgeschreckt, wenn sie hören, dass die Mitspieler dabei aufeinander schießen. Doch man kann diesen Trend auch durchaus unter sportlichen Aspekten sehen und die Waffen einfach als Spielgerät. Trotzdem sind diese Spiele natürlich nicht unumstritten. Doch was verbirgt sich eigentlich genau dahinter und wo liegen die Unterschiede?</strong><br />
</br></br></br></p>
<h2>Softair kann ohne Waffenschein gespielt werden</h2>
<p>Das taktische Geländespiel Airsoft bedingt eine besondere Ausrüstung. Im Vordergrund stehen hier die Softairwaffen. Diese Pistolen sehen oftmals täuschend echt aus, weswegen sie in der Öffentlichkeit nicht geführt werden dürfen. Zwar sind mit ihnen und der speziellen Munition keine lebensgefährlichen Verletzungen herbeizuführen, aber durch ihr Aussehen könnten sie durchaus bei Raubüberfällen oder Ähnlichem eingesetzt werden. Wird man aus geringer Entfernung von einer solchen Kugel getroffen, wird man vermutlich kleinere oberflächliche Verletzungen davontragen. Beim Geländespiel ist es von daher ratsam, eine Gesichtsmaske, zumindest aber eine Schutzbrille zu tragen. Vorgeschrieben ist diese Ausrüstung allerdings nicht. Doch Sie sollten die Gefahren, besonders für die Augen, nicht unterschätzen. In den Niederlanden sind dieses Spiel und die zugehörigen Waffen sogar vollkommen verboten. Die meisten Softairwaffen arbeiten mit einem Druckluftsystem, das kleine Metallkugeln (etwa sechs Millimeter Durchmesser) oder Plastikkugeln abfeuert. Die Geschwindigkeiten variieren sehr nach der Qualität der Waffe. Moderne Pistolen können bis zu 16 Kugeln pro Sekunde abfeuern. In Wettkämpfen werden aber meist Waffen mit Feuerraten zwischen 300 und 600 Kugeln pro Minute eingesetzt. </p>
<h2>Das beliebte Geländespiel Paintball</h2>
<p>In den USA ist Paintball mittlerweile bereits auf Platz drei der beliebtesten Sportarten. Hier werden Turniere schon seit Jahren im Fernsehen ausgetragen. Doch auch in Deutschland ist dieser Mannschaftssport stark im Kommen. Vereinfacht gesagt geht es darum, die Gegenspieler mit Farbmunition zu treffen und damit zu markieren. Markierte Spieler müssen das Spielfeld verlassen. Die Farbe wird mithilfe von Gasdruckpistolen verschossen. Sie sind in Deutschland ab dem vollendeten 18. Lebensjahr frei erhältlich. Paintball wird auf extra dafür angelegten Flächen gespielt. Diese können, je nach Spielart, aus einem freien Gelände bestehen oder aber auch Hindernisse und Unterschlüpfe bieten. Die Gaspistolen können mit ihren Farbgeschossen zumindest im Gesicht zu stärkeren Verletzungen führen. Das Tragen einer speziellen Maske ist daher Pflicht. Weiterhin schützen sich viele Paintballspieler mit Ellenbogen- und Schienbeinschützern. Diese sind allerdings in der Regel nicht vorgeschrieben. Beim Paintball gibt es unterschiedliche Spielarten und Varianten. Auch in Deutschland werden regelmäßig Spiele ausgetragen. Die Mannschaften sind &#8211; ähnlich wie in anderen Sportarten auch &#8211; in Ligen zusammengefasst. </p>
<h2>Unterschiede zwischen Softair und </h2>
<p>Grundsätzlich können Sie die beiden Sportarten darin unterscheiden, dass Paintball wesentlich professioneller betrieben wird. Außerdem werden die Geschütze mit wesentlich mehr Druck abgefeuert, was das Tragen einer Schutzmaske nicht nur sinnvoll, sondern absolut notwendig macht. Unter 18-jährige dürfen mit Paintballwaffen noch nicht umgehen. Außerdem wird diese Sportart auf speziellen Feldern gespielt. Auf einer freien Wiese oder Ähnlichem dürfen die Waffen unter keinen Umständen benutzt werden. Natürlich ist Paintball nicht ganz unumstritten, immerhin ist das Ziel, die Gegner mit den Farbkugeln abzuschießen. Sieht man die Waffe allerdings lediglich als Sportgerät, ist diese Sportart in einem geeigneten Rahmen vertretbar. </p>
<p>Bild von: Haramis Kalfar &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Legendäre Handfeuerwaffen aus Filmen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Schütze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit den Anfängen hat Hollywood echte Filmlegenden hervorgebracht. Einige von ihnen sagen wenig und lassen stattdessen ihre Waffen sprechen. Ganz besondere Handfeuerwaffen sind auf diese Weise selbst zu Stars und Legenden geworden. Sie sind untrennbar mit den großen Kinoerfolgen damals und heute verbunden. Cowboys, Cops und Agenten Unverwechselbar in seinem Gang ist John Wayne in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.salsa-system.org/wp-content/uploads/2012/01/Handfeuerwaffe-300x200.jpg" alt="" title="Handfeuerwaffe" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-115" /><strong>Seit den Anfängen hat Hollywood echte Filmlegenden hervorgebracht. Einige von ihnen sagen wenig und lassen stattdessen ihre Waffen sprechen. Ganz besondere Handfeuerwaffen sind auf diese Weise selbst zu Stars und Legenden geworden. Sie sind untrennbar mit den großen Kinoerfolgen damals und heute verbunden.</strong><br />
</br></br></br></br></br></br></p>
<h2>Cowboys, Cops und Agenten</h2>
<p>Unverwechselbar in seinem Gang ist John Wayne in vielen Filmen als Cowboy unterwegs, der in einem noch ungezügelten Westen für Ordnung sorgt. Seine Waffen sind wahrscheinlich die ersten wirklich legendären Handfeuerwaffen der Filmgeschichte. Der Colt und das Winchester Repetiergewehr sind von einem Hollywoodcowboy nicht wegzudenken. Die Winchester 73 ist sogar der Mittelpunkt eines Westernfilms mit James Stewart in der Hauptrolle. In den Siebzigern teilt sich ein neuer Held den Starruhm ganz offen mit seiner 44-er Magnum. Clint Eastwood als Dirty Harry ist ohne seine Smith &#038; Wesson Modell 29 nur ein halber Cop. Sehr viel dezenter bevorzugen es stattdessen die Geheimdienste und James Bond greift eher zum unauffälligen Modell, das auch unter dem Smoking getragen werden kann. Schon nach dem ersten Bond-Film vertraut der bekannteste Spion der Filmgeschichte nur noch der deutschen Walther PPK und später ihrem Nachfolgemodell der P99, die nicht nur im Film wegen ihrer hohen Qualität und Verlässlichkeit geschätzt wird. </p>
<h2>Große Action, große Waffen</h2>
<p>Mit den großen Action-Filmen der Achtziger Jahre lösen große Waffen die früheren Stars unter den Handfeuerwaffen ab. Arnold Schwarzenegger als Terminator macht es vor und greift zur Pumpgun. Danach ist das eigentlich ganz nüchtern bezeichnete Vorderschaftrepetiergewehr aus den Kinohits nicht mehr wegzudenken. Helden und Bösewichter schießen sich damit durch die Blockbuster. Ob mit langem Lauf oder abgesägt, es hat seine Gründe, warum seit dieser Zeit auch vermehrt schusssichere Westen auf der Leinwand zu sehen sind. Solche Schutzwesten helfen allerdings nicht mehr, wenn John Rambo zum M60 greift. Die schwere Waffe ist nichts für Feingeister. Das Maschinengewehr der US Army, das im Vietnamkrieg zur Standardausrüstung gehörte, kommt mit dem Erfolg der Rambo-Filme zu echter Berühmtheit. Bekanntester Widersacher des M60 ist das AK-47. Die weltweit am meisten verkaufte Waffe des russischen Waffenkonstrukteurs Kalaschnikow erlebt den zweifelhaften Ruhm, in Hollywoodfilmen meistens in den Händen von Bösewichtern und feindlichen Kommunisten eingesetzt zu werden. Ihrem Bekanntheitsgrad hat das allerdings keinen Abbruch getan.</p>
<h2>Hollywoods gefährliche Feuerkraft</h2>
<p>Außer in der Science-Fiction hatten es die Filmemacher nie nötig, sich eigene Gedanken über die Waffen in ihren Filmen zu machen. Die real existierenden Handfeuerwaffen sind an sich schon eindrucksvoll genug. Hollywood hat es geschafft, einigen von ihnen zusätzlich zu besonderem Ruhm zu verhelfen. Kein Action-Star wäre wirklich glaubwürdig, wenn er nicht die richtige Waffe in der Hand halten würde. Es ist die Kombination Schütze, Story und Waffe, die am Ende die erfolgreiche Mischung ausmacht. Ins richtige Licht gesetzt wird dann aus einem Revolver oder einer Pumpgun zusammen mit dem passenden Spruch eine echte Legende. </p>
<p>Bilddatei: Oliver Flörke</p>
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		<title>Lasergame – Trendsport und Strategiespiel gleichermaßen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Schütze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lasergame ist ein Einzel- und Mannschaftssport, der Menschen jeden Alters begeistern kann. Völlig ungefährlich und leicht in seiner Handhabung bietet er nicht nur soziale Kontakte, sondern schafft auch Möglichkeiten, um Strategien von Online-Spielen auf das reale Spielfeld zu übertragen. Ein modernes Spiel für aktive Menschen. Das Spiel im Einzel- und Mannschaftssport Wie bei vielen anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.salsa-system.org/wp-content/uploads/2012/01/Schutzkleidung-300x200.jpg" alt="" title="Lasergame - Schutzkleidung" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-110" /><strong>Lasergame ist ein Einzel- und Mannschaftssport, der Menschen jeden Alters begeistern kann. Völlig ungefährlich und leicht in seiner Handhabung bietet er nicht nur soziale Kontakte, sondern schafft auch Möglichkeiten, um Strategien von Online-Spielen auf das reale Spielfeld zu übertragen. Ein modernes Spiel für aktive Menschen.</strong><br />
</br></br></br></br></br></p>
<h2>Das Spiel im Einzel- und Mannschaftssport </h2>
<p>Wie bei vielen anderen Spielen hat man auch hier ein Spielfeld. Dabei ist das Spielfeld vorher genau definiert, und Ziel ist es, dem sogenannten gegnerischen Stirnband einen Treffer zu versetzen. Dabei ist das Stirnband aber mit Sensoren ausgestattet, die bei einem &#8220;Treffer&#8221; reagieren. Die eigenen &#8220;Waffen&#8221; sind dazu mit einem Infrarotsignalgeber versehen, die lediglich ein Signal abgeben, und das ganze Spiel zwar recht reich an Action sein kann, dabei aber völlig gefahrlos verläuft. Spielt man in einer Mannschaft, so haben die Mitglieder einer Mannschaft stets die Möglichkeit über Funkgeräte mit Headset zu kommunizieren. Man kann dann nach dem k.o.-Prinzip spielen, oder, wie im Regelfall, eine Auswertung am Computer vornehmen. Dazu wird auf dem Computer eine entsprechende Software installiert. Auch wenn es ein Spiel ist, so ist, wie bei jeder Sportart, auch hier Kondition und Fitness gefragt, denn man möchte ja schließlich gewinnen. Die notwendige Sportlichkeit hängt natürlich auch von der Größe des Spielfeldes ab, die sehr unterschiedlich ausfallen kann.</p>
<h2> Teamplayer sind gefragt </h2>
<p>In jedem Mannschaftsport kommt es auf das gesamte Team und ein gutes Zusammenspiel an. Auch auf Lasergame trifft diese Grundregel zu. Zwar kann man das Spiel auch als Einzelperson spielen, den richtigen Spaß jedoch bekommt man erst, wenn man in einem Team spielt. Dazu bilden sich immer mehr Clubs oder auch Teams, die gegeneinander antreten. Gefragt sind dabei neben der Fitness auch Teamwork und gute Strategien. Um dem gerecht werden zu können, wird auch in Vorbereitung auf das Spiel recht intensiv trainiert. Mittlerweile gibt es Landesmeisterschaften und auch bundesweit ausgetragene Meisterschaften, an denen sich verschiedene Teams beteiligen. Aber auch für den nicht ständig agierenden Spieler gibt es Möglichkeiten, sich im Team zu engagieren. Das Equipment kann man in der Halle ausleihen und muss nicht erst in eine eigene Ausrüstung investieren. Grundsätzlich ist auch nochmals festzustellen, dass dieses Spiel völlig ungefährlich ist, und lediglich solche Gefahren beinhaltet, wie jede andere Sportart auch. Dieses Spiel macht viel Spaß und fördert Fitness, Teamgeist und strategisches Geschick.</p>
<h2> Spaß und Spiel mit Lasergame </h2>
<p>Auch wenn Lasergame noch nicht den gleichen Bekanntheitsgrad wie Paintball erlangt hat, so avanciert es dennoch langsam zu einem der angesagtesten Spiele für alle Generationen. Selbst wer nicht über ausgeprägte Fitness verfügt, kann dabei mitspielen. Schließlich geht es nicht immer nur um eine Meisterschaft, sondern vielmehr um den Spaß am Spiel. Den kann man in einem guten Team stets haben und viele neue Kontakte knüpfen. Weder Vorkenntnisse sind erforderlich, noch ein umfassendes Equipment muss sich angeschafft werden. Lasergame bietet einen guten Mix aus Spaß und Aktion, und man kann sich zudem auch noch sportlich aktiv betätigen und taktisch handeln.</p>
<p>Urheber des Bildes: Copyright: 2010 by ESLINE</p>
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		<title>Die Geschichte des (deutschen) Schützenfestes</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Schütze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schützenfest und Schützenverein sind in ganz Deutschland zu Hause. Organisiert sind die 1,4 Millionen Schützen heute in etwa 15.000 Vereinen, die wiederum dem Deutschen Schützenbund e.V. angehören, der seinen Sitz in Wiesbaden hat. 1861 wurde dieser Bund ins Leben gerufen, doch die Tradition des Schützenfestes reicht viel weiter in die Vergangenheit zurück. In der Tat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.salsa-system.org/wp-content/uploads/2012/01/Schützenverein-300x200.jpg" alt="" title="Schützenverein" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-106" /><strong>Schützenfest und Schützenverein sind in ganz Deutschland zu Hause. Organisiert sind die 1,4 Millionen Schützen heute in etwa 15.000 Vereinen, die wiederum dem Deutschen Schützenbund e.V. angehören, der seinen Sitz in Wiesbaden hat. 1861 wurde dieser Bund ins Leben gerufen, doch die Tradition des Schützenfestes reicht viel weiter in die Vergangenheit zurück. In der Tat blickt sie heute auf eine über tausendjährige Geschichte, die im Mittelalter ihren Anfang nahm.</strong><br />
</br></br></br></p>
<h2>Mittelalter und Gegenwart &#8211; die Entwicklung des Schützenvereine</h2>
<p>Mit dem Aufkommen von Städten entstand ab dem 10. Jahrhundert das sogenannte Stadtrecht nach dem alten Vorbild römischer Städte. Das älteste Stadtrecht, das in Deutschland bekannt ist, wurde bereits 121 n. Chr. der Stadt Augsburg noch unter römischer Herrschaft verliehen. 1156 erneuerte Friedrich Barbarossa dieses Recht. Es gründet sich auf drei wichtigen Pfeilern: dem Marktrecht, der Gerichtsbarkeit und dem Befestigungsrecht. Bereits 924 erließ Heinrich I. das Gesetz zur Wehrverfassung der Städte, was allen Ortschaften mit Stadtrecht das Aufstellen einer Bürgerwehr erlaubte. Damit wurde der Schutz von Städten aus dem Aufgabenbereich der königlichen Armeen ausgelagert und Sache der eigenständigen Verwaltung der Städte. Die Bürger wählten aus ihren Reihen diejenigen, die den Schutz ihrer Stadt gewährleisten sollten und nannten sie Schützen. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem auch das Instandhalten der Stadtmauern und die Unterweisung anderer Bürger im Waffengebrauch. </p>
<h2>Zur Feier der Helden und des Sports &#8211; Schützenfest damals und heute</h2>
<p>Die Auswahl und Aufnahme tauglicher Schützen in die Bürgerwehr wurde meistens gebührend gefeiert, was ab dem 13. Jahrhundert zu einer eigenen Schützenfestkultur führte. Anders als bei den Ritter-Turnieren der Adligen, war das Schützenfest der gesamten Stadtöffentlichkeit zugänglich. Zu den Traditionen der Schützenfeste gehörten neben den feierlichen Zeremonien und sportlichen Wettbewerben auch immer kulturelle Veranstaltungen, wie Theaterspiele oder Musik, die durch fahrendes Volk in die Städte kamen. Auch Vergnügungen für Kinder gehörten von Anfang an mit dazu. Und so sind Schützenfeste bis heute oft mit einem Volksfest oder Jahrmarkt verbunden und werden meistens über mehrere Tage gefeiert. Zu den Traditionen der Schützenfeste gehören deutschlandweit Schießwettbewerbe, die sich unter anderem aus dem mittelalterlichen Freischießen heraus entwickelten. Dabei konnten sich die besten Schützen für einen bestimmten Zeitraum von ihren steuerlichen Abgaben freischießen. Heute ist der Schießwettbewerb eine sportliche Veranstaltung, die bundesweit organisiert ist. Aus jedem Schützenverein wird der Schützenkönig ermittelt, der wiederum zum Schützenkönig des Bundeslandes und schließlich des gesamten Bundes gekürt werden kann. Die Schießwettbewerbe gibt es sowohl für Männer, als auch für Frauen und darüber hinaus auch für den jugendlichen Nachwuchs.</p>
<h2>Das Schützenfest &#8211; ein Teil deutscher Kultur</h2>
<p>Schützenfeste sind damals wie heute eine lebendige deutsche Tradition. Über die Zeit haben sich die mittelalterlichen Bürgerwehren zu sportlichen Vereinen entwickelt und wurden in die Freizeit der Bürger verlagert. Hier leisten die einzelnen Vereine in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schützenbund wertvolle Arbeit in der Erhaltung eines Teils deutscher Kultur. Seit der Wende erfreuen sich auch Schützenvereine in den neuen Bundesländern wieder größerer Beliebtheit. Während der Sommermonate feiern heute viele Bundesbürger gemeinsam mit den Schützen das alte deutsche Brauchtum in unzähliger, regionalgeprägter Tradition. </p>
<p>Bild von: Bergringfoto &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Darf man als Privatperson in Deutschland Waffen besitzen?</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 12:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Schütze</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Waffenbesitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist eine Frage, die sich viele Menschen stellen. Spätestens nach den immer wiederkehrenden Amokläufen sind Waffen im Privathaushalt ein sehr umstrittenes Thema. Wer sollte Waffen erwerben dürfen? Sollten Privatleute überhaupt zu diesem Privileg kommen, wo es doch immer wieder Attentate gibt? Und doch darf man sich als Privatperson überhaupt eine Waffe anschaffen? Allgemeines zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.salsa-system.org/wp-content/uploads/2012/01/Waffenschein-300x199.jpg" alt="" title="Waffenbesitzkarte" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-98" /><strong>Das ist eine Frage, die sich viele Menschen stellen. Spätestens nach den immer wiederkehrenden Amokläufen sind Waffen im Privathaushalt ein sehr umstrittenes Thema. Wer sollte Waffen erwerben dürfen? Sollten Privatleute überhaupt zu diesem Privileg kommen, wo es doch immer wieder Attentate gibt? Und doch darf man sich als Privatperson überhaupt eine Waffe anschaffen?</strong><br />
</br></br></br></br></p>
<h2>Allgemeines zu Waffen</h2>
<p>Laut Polizei sind momentan rund 10 Millionen Schusswaffen in Deutschland offiziell registriert. Die Dunkelziffer liegt bei rund 20 Millionen, denn nicht jeder Besitzer hat seine Waffe auch ordnungsmäßig angemeldet. Viele Waffen werden auf dem Schwarzmarkt ver- bzw. gekauft, weshalb es sehr schwer ist, hier eine verlässliche Hochrechnung vorzunehmen. Gerade die vielen illegalen Waffen sind ein großes Problem, da sie nicht zurückzuverfolgen sind, wenn sie zum Einsatz kommen.</p>
<h2>Erwerb von Waffen</h2>
<p>Ausschließlich Waffen mit historischen Vorbildern sind frei im Handel zu erwerben und benötigen auch keine Art von Genehmigung. Bei diesen Waffen handelt es sich zumeist um solche, die nur einen Schuss abfeuern können. Überwiegend handelt es sich um Replikate, die besonders bei Sammlern historischer Waffen und Gegenständen sehr gefragt sind. Gas- und Schreckschusswaffen sowie Luft-, Softair- und Paintgewehre benötigen ebenfalls keine Genehmigung. Der Käufer muss das 18. Lebensjahr vollendet haben, um sie erwerben zu dürfen.</p>
<h2>Waffenschein erlangen</h2>
<p>Als Privatperson ist es beinahe unmöglich, einen Waffenschein zu erlangen. Dieser erlaubt es nicht nur, eine Waffe zu besitzen, sondern auch, diese mit sich zu führen. Um dieses Privileg zu erlangen, muss man nachweisen, dass man deutlich mehr als die Allgemeinheit gefährdet ist und daher nicht auf einen Waffenschein verzichten kann. Überwiegend trifft so etwas jedoch auf Angestellte von Sicherheitsunternehmen zu. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, wie beispielsweise Juweliere, die glaubhaft begründen können, dass sie bei einem Überfall sehr gefährdet sind und sich nicht ausreichend verteidigen könnten. Aber in der Regel ist es fast nicht möglich, einen Waffenschein ausgestellt zu bekommen. </p>
<h2>Die Waffenbesitzkarte</h2>
<p>Man hat jedoch als Privatperson die Möglichkeit, eine Waffenbesitzkarte zu beantragen. Hierfür gelten strenge Regeln und meist muss dafür auch eine umfangreiche Prüfung abgelegt werden. Besonders oft wird diese Waffenbesitzkarte von Mitgliedern von Schützenvereinen beantragt. Dieser Schein berechtigt zum Besitz einer Waffe, die jedoch nicht schuss- und zugriffsbereit sein darf. Man darf seine Waffe dann auf dem Weg zum Schießstand bei sich führen, muss jedoch gewährleisten, dass sie weder versehentlich noch absichtlich abgefeuert wird.</p>
<h2>Kleiner Waffenschein</h2>
<p>Ergänzend gibt es auch noch den kleinen Waffenschein. Dieser berechtigt den Besitzer, eine Gas- oder Schreckschusswaffe bei sich zu führen. Man darf diese dann auch außerhalb der eigenen Wohnung tragen und in Notwehrsituationen sogar abfeuern. Für den bloßen Erwerb dieser Waffen bedarf es keines Scheines; dieser beschränkt sich nur auf das Mitführen außerhalb der eigenen vier Wände. </p>
<p>IMG: Peter Jobst</p>
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		</item>
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		<title>Das Waffenrecht im europäischen Vergleich</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 13:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Schütze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kommen Waffen in die falschen Hände kann das fatale Folgen haben und viele Menschenleben kosten wie die jüngste Vergangenheit beweist. Jedoch gibt es innerhalb von Europa verschiedene Regelungen in Bezug auf das Waffengesetz. Welches Waffengesetz gilt wo? In Deutschland gilt das Waffengesetz nicht bei militärischen Zwecken, in der Bundeswehr sowie bei der Polizei. Dafür wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.salsa-system.org/wp-content/uploads/2012/01/bundeswehr-kampfmontur-300x200.jpg" alt="" title="Bundeswehr" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-101" /><strong>Kommen Waffen in die falschen Hände kann das fatale Folgen haben und viele Menschenleben kosten wie die jüngste Vergangenheit beweist. Jedoch gibt es innerhalb von Europa verschiedene Regelungen in Bezug auf das Waffengesetz.</strong><br />
</br></br></br></br></br></br></br></p>
<h2>Welches Waffengesetz gilt wo?</h2>
<p>In Deutschland gilt das Waffengesetz nicht bei militärischen Zwecken, in der Bundeswehr sowie bei der Polizei. Dafür wurden andere Regelungen getroffen, die extra festgesetzt wurden. Des Weiteren gilt hier ein zweistufiges System in Bezug auf Schusswaffen. Bei der ersten Stufe wird es Personen, die über den 21. Lebensjahr sind und den Kompetenzen und Vertrauenswürdigkeit Richtlinien entsprechen Waffen zu erwerben und unter Verschluss zu besitzen möglich gemacht. Ausgeschlossen werden Menschen die vorbestraft, unzulässig oder geistig behindert sind. Das Tragen von Feuerwaffen ist die zweite Stufe. Die zweite Stufe erhalten in der Regel nur Personen mit erhöhtem Schutzbedarf. Mit diesen Einstufungen hat Deutschland noch das lockerste Waffenrecht innerhalb der Europäischen Union. Vergleicht man es alleine mit Frankreich, wird es deutlich. So braucht man dort entweder eine Schießsport-Lizenz oder einen Jagdschein. Frankreich unterteilt Waffen in acht verschiedenen Kategorien so besagt allein die Kategorie sechs, dass Messer als Waffen gelten. </p>
<h2>Andere Länder der EU</h2>
<p>In Polen sind die Kontrollen rund um den Waffenbesitz sehr streng. Für den Waffenbesitz ist ein Waffenschein Voraussetzung. Damit man diesen erhält, müssen viele Vorgaben erfüllt werden. Des Weiteren ist dort alle fünf Jahre ein medizinisches Gutachten vorzuweisen. In Slowenien braucht man einen spezifischen Grund für den Erwerb sowie den Besitz einer Schusswaffe. Zudem erfolgt eine ärztliche Untersuchung. Die Waffe und dessen Munition müssen zu jeder Zeit an einem verschlossenen Ort untergebracht sein. Die Munition wird nicht wie die Schusswaffe gespeichert, sondern separat. Die Slowakei regelt ihr Waffenrecht über sechs Kategorien ab. In der Slowakei ist es jedem möglich einen Waffenschein zu erhalten und somit in den Besitz von Schusswaffen zu kommen. Finnland hat neben Deutschland ebenfalls ein lockeres Waffengesetz. Dort ist es schon 15 Jährigen möglich an eine Schusswaffe zu gelangen. So haben ungefähr 14 Prozent der Finnen eine Waffe bei sich zuhause. Jedoch wurde bereits im Jahr 2008 gesagt, dass das Mindestalter auf 18 Jahre angehoben werden soll. </p>
<h2>Änderungen im Waffenrecht</h2>
<p>Ein einheitliches Waffenrecht gibt es innerhalb der Europäischen Union nicht. Ebenso wenig ist ein Zusammenschluss der Einzelenden Regierungen abzusehen. Bis her haben sich jedoch mit der Verschärfung des Waffenrechts einige Länder befasst und neue Regelungen eingeführt. </p>
<p>Bild: Rajko Trostorf &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Schützenvereine in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 13:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Schütze</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schießsport]]></category>
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		<description><![CDATA[Schützenvereine sind in Deutschland weit verbreitet und nennen sich oftmals auch Schützenbruderschaft. Die Entstehung reicht bis in das frühe 19. Jahrhundert bzw. in die Zeit der Napoleonischen Kriege zurück. Am Anfang waren die meisten Mitglieder ehemalige Kriegsveteranen aus freiwilligen Heeresverbänden. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges, der mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht endete, wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-24" title="Luftpistolenscheibe mit Schusslöchern, Foto: Barbara Henning - Fotolia" src="http://www.salsa-system.org/wp-content/uploads/2011/10/Schiessstand-292x300.jpg" alt="" width="292" height="300" /><strong>Schützenvereine sind in Deutschland weit verbreitet und nennen sich oftmals auch Schützenbruderschaft. Die Entstehung reicht bis in das frühe 19. Jahrhundert bzw. in die Zeit der Napoleonischen Kriege zurück. Am Anfang waren die meisten Mitglieder ehemalige Kriegsveteranen aus freiwilligen Heeresverbänden. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges, der mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht endete, wurden die Schützenvereine in Deutschland von den Alliierten verboten. Erst Anfang der 1950-er Jahre wurden Schützenvereine in der Bundesrepublik Deutschland wieder zugelassen. In der ehemaligen DDR blieben diese aber weiterhin auf Geheiß der ehemaligen sowjetischen Besatzungsmacht untersagt. Erst mit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde die Struktur der Schützenvereine völlig neu gestaltet. </strong><span id="more-23"></span></p>
<h2>Schützenvereine entwickelten sich zu Sportvereinen</h2>
<p>Somit hatte sich in den folgenden Jahren der Deutsche Schützenbund gut organisiert und erfolgreich in die internationalen Dachverbände integriert. Damit ist der Schützenbund zu einem erfolgreichen Bestandteil bei den Olympischen Spielen geworden und ein Garant für zahlreiche Medaillenränge im deutschen Verband. Durch den Deutschen Schützenbund wurde auch die Aufsicht des sportlichen Schießbetriebes nach den gesetzlichen Regelungen laut Waffengesetz übernommen. Heute befinden sich in Deutschland etwa zehn Millionen legale Schusswaffen in privaten Besitz. Um aktives Mitglied in einem der zahlreichen Schützenvereine werden zu können, bedarf es einer Erlaubnis zum Besitz einer Schusswaffe, welche nach einer umfangreichen Prüfung des jeweiligen Mitgliedes von der zuständigen Behörde erteilt werden kann.</p>
<h2>Voraussetzungen, um eine Schusswaffe besitzen zu dürfen</h2>
<p>Um eine Erlaubnis zu erlangen, müssen zahlreiche Bedingungen erfüllt sein, so das Mindestalter von 18 Jahren, zudem dürfen keine Vorstrafen vorliegen und die Mitgliedschaft in einem anerkannten Schützenverein muss beabsichtigt werden oder bereits vorliegen. Dabei steht das persönliche Interesse im Vordergrund, eine Schusswaffe ausschließlich zum Zwecke der Sportausübung zu benutzen. Die Behörde darf nach § 4 Abs. 4 WaffG die Regelüberprüfung im Zuge einer Ermessensentscheidung prüfen, um festzustellen, ob ein Bedürfnis weiterhin besteht. Dadurch wird Behörden die Möglichkeit gegeben, in den Schießsport gravierend einzugreifen. Durch die Streichung des § 8 Abs. 2 WaffG, welcher das anzuerkennende persönliche Interesse der Mitgliedschaft in einem anerkannten Schützenverein regelte, kann vonseiten der Behörde eine vorübergehende Aussetzung der Erlaubnis erteilt werden.</p>
<h2>Besitzerlaubnis durch Mitgliedschaft im Schützenverein</h2>
<p>Mit einer derartigen Erlaubnis darf ein aktiver Sportschütze eine erforderliche Schusswaffe zur Ausübung seiner sportlichen Aktivität besitzen und auch benutzen. Schützenvereine in Deutschland erfreuen sich heutzutage einer sehr breiten Resonanz und können zahlreiche sportliche Erfolge auf nationaler sowie internationaler Ebene vorweisen. Um ein aktives Mitglied in einem der zahlreichen Schützenvereine in Deutschland werden zu können, müssen die Bestimmungen genauestens eingehalten und geprüft werden. So wird es einem bereits mehrfach vorbestraften Täter unmöglich gemacht, mithilfe einer Mitgliedschaft in einem solchem Verein an eine Erlaubnis zum Besitz einer Schusswaffe zu gelangen. Schützenvereine in Deutschland dienen heutzutage einzig und allein dem Zweck der sportlichen Betätigung.</p>
<p>Foto: Barbara Henning &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Einen Waffenschein machen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 13:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Schütze</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lizenz]]></category>
		<category><![CDATA[Waffe]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit 2003 gelten in Deutschland für das Tragen, Besitzen und Benutzen aller Schusswaffen neue Bestimmungen und Voraussetzungen. Die Gesetze wurden nach dem Amoklauf von Erfurt geändert und verschärft. Wer seitdem einen Waffenschein machen möchte, muss für diesen, einige grundlegende Voraussetzungen erfüllen. Auch wer das neue Jahr mit einer &#8220;Schreckschusspistole&#8221; begrüßen möchte, muss außerhalb des eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.salsa-system.org/wp-content/uploads/2011/10/Waffenschein-300x199.jpg" alt="" title="Waffenbesitzkarte / Gun licence, Foto: Peter Jobst" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-11" /><strong>Seit 2003 gelten in Deutschland für das Tragen, Besitzen und Benutzen aller Schusswaffen neue Bestimmungen und Voraussetzungen. Die Gesetze wurden nach dem Amoklauf von Erfurt geändert und verschärft. Wer seitdem einen Waffenschein machen möchte, muss für diesen, einige grundlegende Voraussetzungen erfüllen. Auch wer das neue Jahr mit einer &#8220;Schreckschusspistole&#8221; begrüßen möchte, muss außerhalb des eigenen Grundstücks einen Waffenschein besitzen.</strong><span id="more-10"></span></p>
<h2>Für Signal-, Reizgas- und Schreckschusspistolen braucht man den kleinen Waffenschein</h2>
<p>Das Gesetz zum kleinen Waffenschein trat mit dem 1. April 2003 in Kraft. Seither muss man auch für Schusswaffen einen Waffenschein machen, die nicht mit &#8220;scharfer Munition&#8221; geladen werden können. Die Voraussetzungen hierfür sind denen des Waffenscheines sehr ähnlich. Bei der Beantragung werden die Zuverlässigkeit und die persönliche Eignung geprüft. Der Antragsteller darf weder vorbestraft noch drogenabhängig sein. Auch Alkoholabhängigkeit und Geisteskrankheit schließen das Tragen einer Waffe aus. Die Unterschiede zum großen Waffenschein sind die Sachkundeprüfung und der Nachweis, des Bedürfnisses zum Tragen einer Waffe. Auch die nötige Haftpflichtversicherung für &#8220;scharfe&#8221; Waffen entfällt beim kleinen Schein. Gekauft werden können die Signalwaffen weiterhin ohne diesen Schein. Solche Waffen müssen durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) geprüft und freigegeben werden. Eine entsprechende Gravur befindet sich meist auf dem Lauf. Die durch den Personalausweis nachgewiesene Volljährigkeit ist ausreichend. Trotz Waffenschein darf die Schreckschusspistole nicht zu jedem Anlass mitgeführt werden. Wer Großveranstaltungen wie Fußballspiele, Konzerte, Volksfeste oder Demonstrationen besucht, sollte seine Waffe zu Hause lassen. Die Waffe darf auf eigenen Grundstücken nur genutzt werden, wenn in der Nachbarschaft die Ruhe nicht gestört wird.</p>
<h2>Der Waffenschein setzt nicht voraus eine Waffe besitzen zu dürfen</h2>
<p>Anders wie oft gedacht, setzt der Waffenschein nicht voraus, dass man eine Waffe besitzen darf. Wer einen Waffenschein machen will, ist nur zum Führen einer Waffe berechtigt. Wer sich selbst eine Waffe kaufen möchte, benötigt zum Waffenschein noch eine Waffenbesitzkarte. Diese berechtigt zum Besitz, Erwerb und Transport von Waffen. Wer den Waffenschein machen möchte, benötigt die gleichen Voraussetzungen wie beim kleinen Waffenschein. Zusätzlich muss eine schriftliche Sachkundeprüfung, eine Haftpflichtversicherung und ein Bedürfnis zum Führen einer eigenen Schusswaffe nachgewiesen werden. Dies gilt auch für den Erwerb der Munition. Die Erteilung des Waffenscheines ist auf 3 Jahre begrenzt, und wird danach erneut überprüft. Durch die Vorkommnisse am Gutenberg &#8211; Gymnasium in Erfurt im Jahr 2002 wurden diese Kriterien weiter verschärft. Ein Bedürfnis zum Führen einer eigenen Waffe besteht beispielsweise als Jäger, Sportschütze (ab dem 21. Lebensjahr) und in Ausnahmefällen als Angestellter einer Sicherheitsfirma. Bei Sicherheitsfirmen wird die Genehmigung meist nur erteilt, wenn die Angestellten Geld- oder Werttransporte ausführen und bewachen. Objektschützer erhalten oft keine Genehmigung zum Tragen einer Waffe. Eine besondere Regelung gilt allerdings für minderjährige Sportschützen. Mit einer geeigneten Aufsichtsperson ist das Schießen in Vereinen, zur Förderung des Leistungssports, genehmigt. Hier muss der Verein die üblichen Nachweise für die Behörden erbringen. </p>
<p>Foto: Peter Jobst &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Wie muss man Schusswaffen in Deutschland aufbewahren?</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 13:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Schütze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lizenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbewahren]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenverein]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland haben Besitzer von Waffen alle erforderlichen Vorkehrungen nach § 36 WaffG treffen. Die Waffen müssen vor Dritten ausreichend gesichert sein, ein Abhandenkommen muss ausgeschlossen werden. Dabei sind die Waffen und die Munition immer getrennt voneinander aufzubewahren. Einzige Ausnahme hierbei bildet die Aufbewahrung in einem extra dafür vorgesehenen Sicherheitsbehältnis, welches die DIN/EN 1143-1 Widerstandsklasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-28" title="Moderne Pistole, Foto: Matthias Nordmeyer - Fotolia" src="http://www.salsa-system.org/wp-content/uploads/2011/10/pistole-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><strong>In Deutschland haben Besitzer von Waffen alle erforderlichen Vorkehrungen nach § 36 WaffG treffen. Die Waffen müssen vor Dritten ausreichend gesichert sein, ein Abhandenkommen muss ausgeschlossen werden. Dabei sind die Waffen und die Munition immer getrennt voneinander aufzubewahren. Einzige Ausnahme hierbei bildet die Aufbewahrung in einem extra dafür vorgesehenen Sicherheitsbehältnis, welches die DIN/EN 1143-1 Widerstandsklasse 0 oder eine gleichwertige Norm nach Vorschrift eines ERW-Mitgliedstaates aufweist. Bei der Aufbewahrung im privaten Bereich darf nur derjenige Zugriff zu Waffen und Munition haben, der über eine entsprechende Berechtigung verfügt. Dabei ist eine gemeinsame Aufbewahrung in einer häuslichen Gemeinschaft möglich, insofern beide Personen über eine Berechtigung verfügen.</strong><span id="more-27"></span></p>
<h2>Vorschriften bei sogenannten Langwaffen</h2>
<p>In einem extra dafür angefertigten Sicherheitsbehältnis dürfen bis zu zehn Langwaffen gelagert werden, wenn für diese eine Erlaubnis zum Besitz sowie zum Erwerb vorliegt. Das Sicherheitsbehältnis muss dabei die Sicherheitsstufe A (VDMA 24992) aufweisen. Wenn mehr als zehn Langwaffen aufbewahrt werden sollen, muss das Sicherheitsbehältnis mindestens die Sicherheitsstufe B vorweisen können oder es müssen mehrere Sicherheitsbehältnisse der Sicherheitsstufe A zur Aufbewahrung genutzt werden. Werden erlaubnispflichtige Langwaffen zum Beispiel in einem nicht ständig bewohnten Ferienhaus oder Wochenendhaus aufbewahrt, dürfen nur bis zu drei Langwaffen vorgehalten werden. Das Sicherheitsbehältnis muss dann mindestens eine Norm nach DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad I aufweisen.</p>
<h2>Vorschriften bei sogenannten Kurzwaffen</h2>
<p>In einem Sicherheitsbehältnis, welches der vorgeschriebenen Norm nach Sicherheitsstufe B (VDMA 24992) entspricht, können bis zu zehn Kurzwaffen aufbewahrt werden, solange eine entsprechende Berechtigung zum Erwerb und Besitz vorliegt. Dabei muss das Sicherheitsbehältnis ein Mindestgewicht von 200 kg aufweisen oder dessen Verankerung ausreichend gegen Abriss gesichert sein. Bei einem geringeren Gewicht, welches die geforderten 200 kg deutlich unterschreitet oder dessen Verankerung nicht ausreichend gegen Abriss gesichert ist, verringert sich die Anzahl der gelagerten Kurzwaffen auf die Hälfte. Sollten mehr Kurzwaffen gleichzeitig gelagert werden, muss das Sicherheitsbehältnis mindestens die DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad I aufweisen; die Lagerung von mehr als zehn Kurzwaffen erfordert mehrere Sicherheitsbehältnisse nach der vorgeschriebenen Sicherheitsstufe B.</p>
<h2>Allgemeine Vorschriften für die Lagerung erlaubnispflichtiger Waffen</h2>
<p>In einem Sicherheitsbehältnis, welches die vorgeschriebene Sicherheitsstufe A aufweist und über ein Innenfach mit der Sicherheitsstufe B verfügt, dürfen bis zu fünf Kurzwaffen plus Munition gelagert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Munition zu den Kurz- oder Langwaffen gehört. Denn bei einem Einbruchsversuch müssten zwei Hindernisse gleichzeitig überwunden werden.</p>
<h2>Aufbewahrung erlaubnispflichtiger Waffen</h2>
<p>Bei der Lagerung von erlaubnispflichtiger Munition reicht ein klassifiziertes Behältnis vollkommen aus; es sollte mit einem Schwenkriegelschloss gesichert sein. In der Regel darf scharfe Munition nicht bei den Schusswaffen lagern, außer es gibt Ausnahmeregelungen. Dies betrifft zum Beispiel die Aufbewahrung erlaubnispflichtiger Waffen in den Sicherheitsbehältnissen der Sicherheitsstufe A oder B, welche der Norm VDMA 24992 entsprechen und mit einem Innenfach aus Stahlblech sowie einem Schwenkriegelschloss ausgestattet sind. Von der zuständigen Behörde kann eine Erlaubnis zur gleichwertigen Aufbewahrung nach § 36 Abs. 1 und 2 des WaffG oder nach § 13 Abs. 1 bis 3 AWAFFV erteilt werden.</p>
<p>Foto: Matthias Nordmeyer &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Paintball &#8211; sicherer Spaß oder gefährliche Freizeitbeschäftigung?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 13:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Schütze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Farbkugeln]]></category>
		<category><![CDATA[Munition]]></category>
		<category><![CDATA[Paintball]]></category>
		<category><![CDATA[Waffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Paintball basiert auf dem in den 1980er Jahren entstandenen Gotcha, grenzt sich von diesem aber ab. Es ist ein Mannschaftssport, bei dem immer zwei Teams gegeneinander spielen. Die Teams bestehen dabei aus zwei bis zehn Personen und treten auf einem vorgegebenen Spielfeld gegeneinander an. Die Gegenspieler werden mit Luftdruckwaffen, den sogenannten Markern, beschossen. Die Munition [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.salsa-system.org/wp-content/uploads/2011/10/Gotcha-Paintball-300x200.jpg" alt="" title="Paintball player, Foto: Grafvision - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-21" /><strong>Paintball basiert auf dem in den 1980er Jahren entstandenen Gotcha, grenzt sich von diesem aber ab. Es ist ein Mannschaftssport, bei dem immer zwei Teams gegeneinander spielen. Die Teams bestehen dabei aus zwei bis zehn Personen und treten auf einem vorgegebenen Spielfeld gegeneinander an. Die Gegenspieler werden mit Luftdruckwaffen, den sogenannten Markern, beschossen. Die Munition sind mit Lebensmittelfarbe eingefärbte Gelatinekugeln, die beim Aufprall zerplatzen und bei Treffern den Gegenspieler markieren. Markierte Spieler müssen das Spielfeld räumen und dürfen weder aktiv noch passiv am weiteren Spielverlauf teilnehmen. Ziel des Spiels ist die Eroberung der gegnerischen Flagge. Dies ist nur möglich, wenn das Team auch als solches handelt. Spezielle Helme mit Visier zum Schutz von Kopf und Gesicht sind Pflicht. Eine lange Kleidung und hohes festes Schuhwerk sollten zusätzlich immer getragen werden.</strong><span id="more-20"></span></p>
<h2>Ist Paintball gefährlich?</h2>
<p>Paintball ist statistisch gesehen die sicherste Sportart weltweit mit einer Unfallquote von 0,31 Verletzungen auf 1000 Personen jährlich. Fußball mit einer Quote von 10,54 oder Basketball mit 22,04 sind dabei wesentlich risikoreicher und selbst die Gymnastik ist mit 7,13 viel gefährlicher als Paintball. Dieses sehr niedrige Verletzungsrisiko ist dem Umstand zu verdanken, dass Paintball ein berührungsfreier Sport ist. Durch Kleidung und Gesichtsschutz ist man vor den Geschossen ausreichend geschützt, lediglich mit blauen Flecken muss man bei diesem Sport immer rechnen. Der einzige Gefahrenfaktor liegt wohl in den Markern und deren Gasflaschen. Da diese unter Druck stehen muss man darauf achten, dass nicht zu große Verschleißerscheinungen auftreten, Ventile oder gar die Flasche an sich beschädigt werden. Denn wird der Innendruck zu groß, können die Gasflaschen platzen oder Ventile abplatzen. Und auch die Munition ist unbedenklich und ungiftig. Die Kugeln bestehen aus mit Lebensmittelfarbe eingefärbter Gelatine, lassen sich aus der Kleidung einfach wieder auswaschen und sind auch für die Natur unbedenklich, da sie biologisch abbaubar sind. Um die Sicherheit zu gewähren, ist immer ein sorgfältiger Umgang mit Ausrüstung und Mitmenschen Voraussetzung. Man sollte nur Teile von bekannten Herstellern erwerben, mit den Markern und insbesondere mit den Druckflaschen nicht experimentieren und vor allem nicht auf einen ungeschützten Kopf zielen. Wird dies eingehalten, so ist die Sicherheit garantiert und dem Spielspaß steht nichts im Weg.</p>
<h2>Ein rechtlicher Hinweis zum Schluss</h2>
<p>Die Paintballmarker fallen unter das Waffengesetz und dürfen damit erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr benutzt werden. Zudem ist Paintball nur in geschlossenen Räumen mit Einverständnis des Eigentümers und auf dafür vorgesehenen freien Spielstätten erlaubt. Außerhalb dieser Bedingungen drohen Anzeigen wegen Führens einer Schusswaffe, Ausübung der tatsächlichen Gewalt und der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Darauf droht eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren auf Bewährung. Ist man bereits vorbestraft, fallen die rechtlichen Konsequenzen härter aus. Wer also keine Anzeige riskieren will, sollte Paintball nur innerhalb des gesetzlichen Rahmens spielen. </p>
<p>Foto: Grafvision &#8211; Fotolia</p>
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